Merkblätter der Stadt Ulm


Fernunterricht - Qualitätskriterien

Der Grundsatz der Chancengleichheit gebietet, dass für alle teilnehmenden Schüler*innen vergleichbare Voraussetzungen gegeben sind. Für den Fernunterricht bedeutet dies:

 

(1)  Die Teilnahme am Fernunterricht unterliegt der Schulpflicht.

(2)  Der Schultag beginnt um 8.30 Uhr und endet um 12.00 Uhr. Während        dieser Zeit sind die Lernenden und Lehrenden erreichbar. (Richtwert!)

(3) Die Schüler*innen erhalten Lernpläne/Wochenpläne für eine Woche. Da   nicht alle Kinder auf eine digitale Ausstattung zurückgreifen können, erfolgt die Übermittlung digital oder in Schriftform.

(4) Die Schüler*innen erhalten vorwiegend in den Fächern Deutsch,       Mathematik und Sachunterricht Aufgaben, die von der Lehrkraft erstellt       werden. Auf die bearbeiteten Aufgaben erfolgt eine Rückmeldung. Die           Rück- und Ausgabe der Arbeiten findet wöchentlich statt.

(5) Innerhalb einer Klassenstufe werden die gleichen Inhalte vermittelt. Die      Lehrkräfte stimmen sich untereinander ab.

(6) Die Lehrer*in stellt den Schüler*innen einen verbindlichen Wochenplan     zur Verfügung, der das Arbeitspensum für die einzelnen Wochentage          vorgibt.

(7) Zwischen den Klassenlehrer*innen, der Klasse bzw. einzelnen             Schüler*innen gibt es eine regelmäßige und verlässliche Kommunikation     (mindestens zu Beginn und am Ende der Unterrichtswoche) über       UlmLernt, Telefon, E-Mail oder Sprechstunden an der Schule.

(8)   Die Themen werden im Klassentagebuch dokumentiert.

(9) Die Leistungen der Schüler*innen fließen in die Leistungsfeststellung ein.    Schriftliche Wiederholungsarbeiten finden nur im Präsenzunterricht     statt.

 

 

Beschluss der GLK vom 11.11.2020


Zu Ihrer Information finden Sie im Folgenden die Unterrichtsprinzipien für den Unterricht unter Corona-Bedingungen: